Angepinnt Grundlagen zum Thema Batterie des iPod/iPhone

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  • Hallo,

    ich habe diesen Theard sehr aufmerksam gelesen und viele wissenwerte neue Dinge über Batterien erfahren. Ich habe nur noch eine Frage:
    Bei manchen Spielen, gerade Rennspiele wie Asphalt 5, welches den Akku schnell entleert, wird empfohlen den Ipod an der Stromversorgung zu lassen. Ich frage mich nun, was dieses für Auswirkungen auf den Akuu hat, wird der dan ständig geladen? Und wie sieht das, für die Akkulebigkeit aus.
    Dasselbe gilt für den Anschluss an einer Dockingstation mit Lautsprechern, wenn man Musik hören will.

    Greetings
    Finnes
  • Ich hatte wirklich nur Zeit den ersten Post zu lesen und habe noch zwei Fragen(vielleicht gibt es diese schon).
    1. Ich habe bei Punkt 6 (glaube ich) beim ersten Post verstanden das man den Ipod benutzen kann bis er "es sind noch 20% des Akkus verfügbar(oder so ähnlich)" anzeigt und man ihn bis 100% aufladen kann das verlängert die Akku lebenserwartund.Ist das Richtig?

    2. Ich lade meinen Ipod fast jeden Tag auf wenn ich dann nach ca.400 Tagen bin wird mein Akku dann nur schlechter oder geht er kaputt? (mein freund hat seinen Ipod nun seit 2 jahren und hat soviel ich weis noch keine Probleme mitdem Akku)
    Mfg Vanillepudding
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  • Ah du hast beides falsch verstanden mir aber trotzdem die richtige antwort gegeben also bei 1. hab ich jetzt verstanden man soll ihn von null bis achzig aufladen oder meinst du wie ich geschrieben hab von 20% bis 80% aufladen?Gibt es eine einstellung die dass automatisch übernimmt?
    Mfg Vanillepudding
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  • Glorfindel schrieb:

    Von 20 bis 80%
    Eine App dafür gibt es (meines Wissens) nicht, wie sollte sie funktionieren?
    mfg
    Glorfindel


    Bei Laptops ist sowas absolut üblich. Nennt sich Ladeschwelle.
    Man kann Einstellen ab/bis wann der Akku geladen werden soll.
    somit wäre das Einstellen von 40-80 % rein gar kein Problem.
    Von der theorie her sollte das beim IPod iPhone auch gehen
    aber bestimmt wieder nur mit Jailbreak weil Apple das nicht möchte :)
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    können damit schon beantwortet werden.
  • ingope schrieb:

    Bei Laptops ist sowas absolut üblich. Nennt sich Ladeschwelle.
    Man kann Einstellen ab/bis wann der Akku geladen werden soll.
    somit wäre das Einstellen von 40-80 % rein gar kein Problem.
    Von der theorie her sollte das beim IPod iPhone auch gehen
    aber bestimmt wieder nur mit Jailbreak weil Apple das nicht möchte

    Weißt du (oder ein anderer) zufälligerweise, wo und wie man das bei einem MacBook einstellen kann? ;)
    [img]http://di1.shopping.com/images1/pi/45/b4/58/89514640-149x149-0-0_Apple+APPLE+IPOD+NANO+8+GB+BLAU+5+GEN.jpg[/img]Tragbare Karaokemaschine
  • Xd wenn Apple das nicht will wird das bei einem Mac Book nicht gehen^^.
    Ich denke mal irgendwo bei den Batterie einstellungen.
    Bei mir sind die rechts unten in der taskleiste (ich muss auf dieses Batterie symbol klicken das anzeigt wie voll der Akku ist).

    Wenn niemand eine Antwort weiss gibt es ja noch den Apple Support.
    Mfg Vanillepudding
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  • Naja, hoffen wir mal, dass Apple will, dass ihre Kunde zufrieden sind, indem sie(die Kunden!! ;)) lange Spaß an Apple-Produkten haben.
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  • Cedric schrieb:

    Immer wieder lese ich (auch hier) Halbwahrheiten, was das Thema Batterie in unseren mobilen Kistchen angeht. Darum möchte ich hier etwas aufklären.

    Der iPod und das iPhone haben, wie mittlerweile alle mobilen Geräte, eine Batterie auf Lithium-Basis eingebaut. Das kann eine Li-Ion- oder eine Li-Po-Batterie sein. Folgende Ausführungen gelten für beide Arten von Energieriegeln.

    1. Li-xx-Batterien haben sofort ihre volle Kapazität (Leistung), wenn sie das Werk verlassen. Sie müssen also nicht "trainiert" werden.

    2. Batterien auf der Basis der Li-xx-Chemie altern, sobald sie das Werk verlassen haben. Die Lebensdauer beträgt etwa drei bis fünf Jahre. Solche Batterien "auf Vorrat" zu kaufen ist also sinnlos.

    3. Nach etwa 300 bis 500 vollen Ladezyklen ist eine solche Batterie verbraucht. Man spricht bei Li-xx von "Verbraucht", wenn nur noch 70 % der Nennkapazität zur Verfügung stehen.

    4. Je nach dem ob Punkt 2 oder 3 zuerst eintritt, ist die Batterie verbraucht.

    5. Ein voller Ladezyklus bedeutet ein Ladevorgang von "ganz leer" bis "ganz voll". Es gilt daher als halber Ladezyklus, wenn man bei 50 % bis 100 % nachlädt, ein viertel Ladezyklus ist logischerweise ein Ladevorgang von 75 % zu 100 %.

    6. Ganz aufgeladen hat eine Zelle 4,20 Volt.

    7. Bei solchen Batterien kann man die Restkapazität sehr gut an der Zellspannung festmachen. 4,20 Volt hat die Zelle ganz aufgeladen, es müßte 100 % angezeigt werden. Die Nennspannung beträgt 3,6 oder 3,7 Volt. Daher sollten die Batterieanzeigen relativ genau sein, sofern kein Bockmist programmiert wurde (leider ist das, warum auch immer, öfter der Fall). Eine Li-xx-Zellle sollte nicht unter 3,0 Volt entladen werden, bei Entladungen unter 2,5 Volt trägt die Zelle einen dauerhaften Schaden davon, sie verliert nutzbare Leistung.

    8. Wenn bei einem Gerät mit Li-xx-Batterie nach einigen Ladevorgängen die Batterie "besser" wird, liegt das nicht an der Batterie, sondern an der Batterieanzeige des jeweiligen Gerätes. Solche Batterieanzeigen sind dann (unsinnigerweise) relativ ungenau.

    9. Man sollte flach zyklen, was bedeutet, daß man maximal 80 % aus der Batterie entnehmen sollte. Besser ist, wenn man nur 60 % entnimmt. Man bekommt mehr Ladezyklen und damit eine längere Lebenserwartung. Daher ist es sogar besser, eine Li-xx-Batterie oft nur etwas zu laden, als einen vollen Zyklus in die Batterie zu pumpen.

    10. Das Lithium in diesen Batterien ist sehr reaktionsfreudig. Bei Kontakt mit dem Luftsauerstoff entzündet sich das Lithium, daher sind solche Batterien hermetisch gedichtet. Besondere Vorsicht ist also bei Billigbatterien aus einem bekannten Internet-Auktionshaus geboten. Da werden oft Li-xx-Batterien für wenig Geld angeboten, welche in chinesischen Hinterhoflaboratorien zusammengefrickelt wurden. Diese Batterien können sehr gefährlich sein! Auch der Kontakt mit Wasser kann so eine Batterie abbrennen (explodieren) lassen. Lithium verbrennt sehr heiß mit einer fast weißen/hellgelben Flamme. Daher vorsichtig mit den Geräten umgehen, nicht fallen lassen und/oder mitwaschen. Es kann sein, daß sich die Batterie eines runtergefallenen Gerätes erst 30 Minuten nach dem Sturz entzündet, wenn die Außenhaut der Batterie verletzt wurde und Sauerstoff eindringt. Ein runtergefallenes Gerät also erst mal an einen sicheren Ort hinlegen und warten.

    11. Überladen kann man eine Li-xx-Batterie nicht, sofern man das vorgeschriebene Ladegerät (im Falle des iPod auch die USB-Schnittstelle des Computers) verwendet. Jede Li-xx-Batterie hat etwas Elektronik eingebaut, welche den Ladevorgang automatisch beendet, wenn die Batterie voll ist. Eine überladene Li-xx-Batterie explodiert.

    12. Benötigt man ein Gerät mit Li-xx-Batterie längere Zeit nicht, sollte man es auf 50 % aufladen und in den Kühlschrank (!) legen. Was sich witzig anhört, hat den Grund, daß die Kälte im Kühlschrank den natürlichen und unaufhaltsamen Zersetzungsprozess des Stromspeichers verlangsamt.

    13. Ist es passiert und die Batterie des iPods komplett leer, sodaß sich das Gerät nicht mehr einschalten läßt, sollte man den iPod mindestens eine Stunde am Ladegerät lassen. Es kann unter Umständen etwas dauern, bis die Elektronik die Batterie des iPods wieder mit Strom befüllt.


    So, das war es, was mir zum Thema eingefallen ist. Fällt mir noch was ein, vervollständige ich diese Aufzählung.

    Grüße

    Cédric
    LOG


    :thumbup: ;) Ich meine wenn der LOG durch die PEY Datei schon drin ist kriegt man 50% auch mit der einfachen hin
  • Tolle Erklärungen zu Handhabung von Li-xx Akkus :thumbsup:

    Auch wenn es nciht ganz dem entspricht, was ich sonst so gelesen habe, aber es scheint zu diesem Thema fast jede erdenkliche Antwort im Netz zu geben. Deinen Ausführungen zu folgen, scheinst du aber wirklich Ahnung zu haben. :thumbup:


    Cedric schrieb:

    Batterien auf der Basis der Li-xx-Chemie altern, sobald sie das Werk verlassen haben.

    Meinst du, sie altern sobald sie "geboren" werden? Oder ab dem Zeitpunkt wo sie das erste Mal benutzt wurden?

    Kannst du auch gute Nachbauakkus für den iPod Classic empfehlen?
    (150 Euro für einen Einbau bei Apple zahl ich sicher nicht) :rolleyes:
  • Jede Batterie ist eine chemischer Energiespeicher. Und die Bezeichnungen der Batterie zeigen, welche Chemie zum Einsatz kommt. Die verschiedenen Chemien haben auch verschiedene Eigenschaften. Gute und schlechte Eigenschaften.

    Li-xx-Batterien haben kaum Selbstentladung. Wenn man so ein Ding ganz aufgeladen hat und ein Jahr liegen läßt, hat man nach diesem Jahr immer noch 90 % Ladestand. Der Nachteil ist, daß die chemische Reaktion in Li-xx-Batterien beginnt, sobald diese Batterien zusammengebaut wurden. Hat die Maschine in der Fabrik den Energieriegel also fertig, beginnt auch schon der Alterungsprozess. Unabhängig davon, wann die Dinger das erste Mal benutzt werden.

    Es ist wie mit Brot. Sobald es gebacken wurde, altert es. Daher möchte man möglichst frisches Brot kaufen. Und daher sollte man nur frische Li-xx-Batterien kaufen. Auf fast jeder Li-xx steht deshalb das Herstellungsdatum drauf (Monat und Jahr). Entweder im Klartext oder man kann es aus einer aufgedruckten Nummer (Seriennummer) rauslesen.

    Welche Nachbau-Batterien für den iPod was taugen, weiß ich nicht. Meine Erfahrung mit Nachbau-Energieriegeln beschränkt sich auf Camcorder. Und da war die Erfahrung schlecht. Mit vollgeladener Batterie schaltete sich die Kamera nach 15 Minuten (!) ab. Ich probierte mehrere Nachbauten, bestenfalls kam ich auf 50 % der Leistung der Originalbatterie. Dazu kommt, daß billige Nachbauten nicht ganz ungefährlich sind, weil die Herstellung einer Li-xx-Batterie nicht einfach ist. Man muß sehr sorgfältig arbeiten, das Ding muß absolut dicht sein. Wurde geschlampt, dringt Luft in die Batterie ein und das Teil fackelt mitsamt dem iPod ab. Und gegrillte Energieriegel schmecken Dir ja auch nicht :D

    Wenn sich eine Li-xx-Batterie aufbläht und/oder das Gehäuse der Batterie sich wölbt, sofort weg mit dem Ding (nicht einfach in die Tonne kloppen, sondern abgeben, etwa in Elektromärkten). Das Teil ist kurz vorm Exitus. Lithium ist mit dem Sauerstoff in der Luft sehr reaktionsfreudig und verbrennt bei Luftkontakt sehr heiß mit heller Flamme.

    Grüße

    Cédric
    Alle Informationen sind (versteckt in einer immensen Menge von Quark) jederzeit verfügbar..
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