Mobiler Akku EasyAcc/Anker

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  • Ich habe einen 3000mAh Akku von Anker. Eigentlich bin ich damit ziemlich zufrieden, er ist klein, kostet nicht viel und funktioniert gut, habe ich auf einer längeren Bahnfahrt schon testen können.
    Aber weiterempfehlen würde ich ihn auf keinen Fall (!), nachdem ich das hier von @Tommydog gelesen habe.

    "Nur ne kleine Warnung , weshalb das Ding auch bei meiner Schwester jetzt "hatte" ist (und ich weiß , was für Zellen drin sind): Versuche NIEMALS , die hintere Kappe abzuschrauben (was bei meiner Schwester sehr leicht ging) ! Ich weiß nicht , welcher kleine Chinese das konstruiert hat - aber beim Abschrauben reißt man automatisch die Kabel der Zellen ab und fabriziert einen sauberen Kurzschluß. Der Akku war innerhalb von 2 Sekunden glühend heiß und hat sich mit einer spektakulären Qualmwolke + Stichflamme verabschiedet. Sie hat ihn an den Händler zurückgeschickt - lapidare Antwort: Anwendungsfehler , der Akku ist nicht zum Öffnen durch den Kunden bestimmt. Am besten ne Lage Klebeband drum oder Schraubensicherungslack dran. Und wie gesagt: Das ging so leicht , das es unbeabsichtigt auch in der Jackentasche passieren kann.

    EDIT: Ja , ich war derjenige , der die Kappe abgeschraubt hat - aber nur , weil durch die leichtgängige Kappe die Zelle drin "rumgeklappert" ist und ich mal schauen wollte ob man sie ein wenig fixiert bekommt."
    Diese Ausrüstung benutze ich für die Arbeit, das Studium und unterwegs:
    https://kit.com/fulminander
  • Ich selber hab Den hier ! seit ca. 2 1/2 Jahren und regelmäßig im Einsatz.
    Wenn ich mal wieder in Gegenden unterwegs bin , wo "Strom aus Wand" nicht selbstverständlich ist leistet mir das Ding gute Dienste. Ich kann damit das iPhone oder auch mein HTC One bis zu 4x damit aufladen. Ist zwar ein ziemlicher Brocken - dafür aber sehr leistungsfähig.
    Einziger Nachteil: Die Blauen LED´s für den Ladezustand sind EXTREM hell - nachts damit im Hotelzimmer laden (oder auch das Akkupack nachladen) , und es wird taghell ! Aber ein Streifen schwarzes Iso-Band wirkt wunder. Das Ding kann ich vorbehaltlos empfehlen , das man zum Laden des Packs nur das spezielle Kabel verwenden kann , erscheint im ersten Moment zwar etwas unpraktisch - schützt aber davor , das man sich irgendwie "verstöpselt". Außerdem ist der Stecker hochstromfähig - mit einem 2A USB-Netzteil ist das Pack in 5h wieder komplett voll !
    Der von @MFKCNE erwähnte Anker-Akku (ich hab den von meiner Schwester "gegrillt") ist bis auf den erwähnten Konstruktions- und Verarbeitungsmangel auch ziemlich gut , WENN einem aber dieser "Fehler" passiert (und das geht verdammt schnell) - dann ist Schluß mit lustig.
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  • Ich benutze einen EasyAcc mit 12 000 mAh, mit dem ich sehr zufrieden bin. Der Akku ist zwar sehr groß, allerdings ist das mit 12 000 mAh auch kein Wunder.

    Hier findest du meinen Testbericht zu dem Akku.

    EDIT: Wenn du nicht so etwas Grosses und dir ein USB-Ausgang mit 1A reicht, dann schau dir mal meinen Testbericht zum Pearl-Akku an. Leider wurde mir der Pearl-Akku gestohlen, weswegen ich nun den EasyAcc nutze.
    Gruß
    AppleFan123
    Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. Mark Twain
    Unser größter Ruhm ist nicht, niemals zu fallen, sondern jedes mal wieder aufzustehen. Nelson Mandela
  • Grundsätzlich muss man auch sagen, dass die angegebene Kapazität sehr selten der richtigen Kapazität entspricht. So Handgelenk mal Pi würde ich -20% rechnen.
    Auch beim Ausgangsstrom wird meistens eher das absolute Maximum was gerade noch so rauskommt, angegeben.

    Schaue mich gerade auch um, vor allem irgendwas in Verbindung mit einer Solarzelle (gute sind leider teuer :()

    Gruss
    "You think thats bad? you should hear the rest of my album!" - Slim Shady
  • Broseidon schrieb:

    Grundsätzlich muss man auch sagen, dass die angegebene Kapazität sehr selten der richtigen Kapazität entspricht. So Handgelenk mal Pi würde ich -20% rechnen.


    Nö , die Hersteller geben nur gern das an was in die Zelle reingeht - nicht das , was man daraus entnehmen kann :whistling: ! Sie ignorieren solche Kleinigkeiten wie "Wirkungsgrad" oder die Verluste durch die Regelung ganz konsequent.
    Und auch die Tatsache , das man - soll der Akku länger als 1 Monat leben - niemals die komplette Kapazität entnehmen darf (Stichwort Tiefentladung) lässt man dabei gern außen vor. Rechnet man das alles mit rein , dann sind deine 20% schon sehr optimistisch.
    Gern genommene Übung ist auch , das man die Kapazität auf die nächste (oder auch übernächste) "volle" Zahl aufrundet. So gibt es konstruktionsbedingt keine 2800 mAh-Zellen , sondern "nur" 2680 mAh - die aber dank Toleranz bis zu 2730 mAh haben könnten. Und das rundet man dann halt auf 2800 auf ...
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  • Kleiner Nachtrag , da sich meine Schwester mit der Aussage des Verkäufers "Anwenderfehler , gibt keinen Ersatz !" nicht abfinden wollte , hat sie Amazon eingeschaltet und ihr Geld zurückbekommen.
    Jetzt bin ich auf der Suche nach einem neuen Akkupack für sie und da der Akku ja an sich nicht schlecht war , haben wir uns weiter bei den Anker-Akkus umgeschaut.
    Leider scheint es der Hersteller mit der Wahrheit bei der Kapazität ja so überhaupt nicht genau zu nehmen - bei jedem der verfügbaren Modelle finden sich Rezensionen , das die Kapazität viel geringer ausfällt als angegeben.
    Besonders krass bei einem 22.000 mAh-Akku für ca. 100€ - hier kam ein Käufer auf eine "echte" Kapazität von deutlich unter 10.000 mAh. Löblicherweise hat sich dazu der Hersteller geäußert , sich dann aber gewunden wie ein Aal ... Nach anfänglichen Erklärungsversuchen , das ja bei jedem Akku mindestens 30% für die "Wandlung" (was auch immer er damit meint) verloren gehen , musste er eingestehen das 22.000 mAh - 30% immer noch deutlich über 10.000 mAh sein müssten und das mit dem Akku möglicherweise was nicht stimmt ...
    Da meiner Schwester Der hier ! sehr gut gefällt (besonders durch das fest verbaute Kabel , dann braucht sie bei ihrem Samsung kein zusätzliches mitschleppen) haben wir den jetzt mal geordert - sollte morgen da sein. Und dann bekommt der einen ordentlichen Kapazitätstest (Modellbaulader mit Testfunktion und Logfile etc.) - mal schauen , was rauskommt.
    Ich werde berichten ...
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  • @Tommydog. Ein Akku mit 22 000 mAh? Wo hast du denn den gefunden? Hast du einen Link parat?
    Ich finde trotz intensiver Suche auf Amaon nichts.
    Wie groß ist der denn? So groß wie eine Autobatterie :D ?

    @Broseidon.
    Ich habe hier auch einen selbstgebauten Akku in einem Gehäuse aus Holz. Die Schaltung ist denkbar einfach (4xAA-Akkus, also 4,8 V) und ein Schalter - mehr nicht.
    Lädt zwar den iPod nicht (zu wenig V), aber dafür unser Navi. Da das 12-V-Zigarretenanzünderkabel kaputt ist, ist der Akku perfekt! Ich pack 4 eneloop-Akkus rein (je 2000 mAh), also am Ende 8000 mAh.
    Gruß
    AppleFan123
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  • AppleFan123 schrieb:

    Hast du einen Link parat?


    Hab ich !
    Das ist der mit 20 Ah , zum Ausgleich kann ich dir aber auch noch einen mit 23 Ah anbieten ! Bei dem sind die 23 Ah aber auf die 3,7V Zellenspannung bezogen.
    Abmessung und Gewicht halten sich aber in Grenzen.

    Ach ja - deine Rechnung mit den Eneloops hat übrigens einen KLITZEKLEINEN Fehler :whistling: ! Du kannst 100 Stück von den 2000 mAh-Zellen in Reihe schalten - die Gesamtkapazität bleibt trotzdem 2000 mAh :D . Du erhöhst damit die Spannung und die damit die maximal abgreifbare Leistung , deine Kapazität aber bleibt die gleiche. Was sich auf Grund der höheren Voltzahl vervierfacht ist die Energie - also die Wh-Zahl (1 Zelle = 1,2V*2Ah = 2,4 Wh / 4 Zellen = 4,8V*2Ah= 9,6 Wh). Trotzdem kannst du weiterhin nur 2h lang 1A aus den Zellen ziehen , bis sie leer sind - dafür aber mit 4,8V statt mit 1,2... Schaltest du die Zellen Parallel , dann erhöhst du den maximal möglichen Strom und die Kapazität - behälst aber die Spannung einer Zelle ... Um auf deine 8000 mAh bei 4,8V zu kommen , müsstest du also 4x 4Stück Eneloops in Reihe schalten und dann diese 4 4-er Packs parallel - also insgesamt 16 Zellen ...

    Und was bei deiner "Schaltung" noch tödlich für die Akkus ist: Du hast keinerlei Abschaltung gegen Tiefentladung und da du mit 4.8V eh schon ständig Unterspannung hast - scheint das auch das Navi nicht sonderlich zu interessieren. Soll heißen: Deine Eneloops gehen mit der Spannung runter , dem Navi ist das Wurst und es lutscht weiter an den Zellen - deine Akkus sind ratz fatz im Eimer. Lieber noch eine Zelle mehr dazu - dann hast du 6V , einen LM317 (Spannungsregler , kostet keine 80 Cent) , ein paar Widerstände (oder gleich einen 7805 , der braucht keinerlei Außenbeschaltung und kostet unter einem Euro) und du hast eine Spannungsquelle mit konstant 5V die du mit 1.5A belasten kannst. Und der schaltet auch ab , wenn die Eingangsspannung der Zellen zu weit abfällt. Und damit kommt auch der iPod klar...
    Wenn du da ne Schaltung brauchst - einfach per PN melden ! Was du noch brauchen würdest , wäre ein kleiner Kühlkörper für den Spannungsregler - entweder die fertigen zum anklipsen / schrauben oder einfach ein Stück Blech ...

    EDIT: Für den 7805 müsstest du allerdings mit 7,2V (Also 2 Zellen mehr) ringehen , da bei dem die Eingangsspannung mind. 2V über der Ausgangsspannung liegen muss. Beim LM317 reicht 1V drüber aus !
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    Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Tommydog ()

  • So , kurzer Nachtrag zu dem 4500 mAh-Akku von Anker :

    + Kapazität ist in Ordnung , 5x voll aufgeladen und dann mit dem Modellbaulader mit konstant 1A entladen lassen bis zur Abschaltung , waren immer zwischen 3800 mAh und 4000 mAh.
    + Schön klein und handlich , vor allem sehr "gefällige" Bauform.
    + Kann man prima zusammen mit dem Smartphone halten
    + / - das fest eingebaute Kabel ist super und macht alles richtig kompakt - solange man ein Smartphone mit Micro-USB Anschluß an der Unterseite hat (super beim Galaxy)
    - In Verbindung mit einem iPhone + notwendigem Kabel schon nicht mehr so handlich
    - hoffentlich nur ein Schreibfehler in der Doku: "Trennen sie den Akku nach dem Laden sofort vom USB-Port um eine Beschädigung des Akkus zu vermeiden" ?!? Ähhhhm , ... Ladeelektronik ... ?!?
    - die 4 LED´s für den Ladezustand sind VIEL zu grell und leuchten bzw. blinken IMMER !!! Wenn man den Akku in einem dunklen Zimmer des Nachts laden möchte - immer "auf den Bauch" legen (also den Akku mit den LED´s nach unten)
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