PC startet nach dem Einbau von neuer Hardware nicht mehr

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  • PC startet nach dem Einbau von neuer Hardware nicht mehr

    Hallo liebes Forum,
    Ich habe mal wieder ein PC-Problem.

    Folgendes:
    Ich habe mit meinem Freund versucht seinen Rechner auf bessere Hardware aufzurüsten. Vorher waren 4 USB-Ports, ein CD-ROM Laufwerk, ein Diskettenlaufwerk und eine 60 GB Festplatte eingebaut. Wir haben alte PC-Teile verwendet. Leider fährt der PC nun nicht mehr hoch, wenn man den Power-Knopf drückt leuchtet kurz das CD-Laufwerk, die Festplatte fährt hoch und der Lüfter läuft an. Allerdings erlischt nach ca. 1-2 Sekunden die LEDs am CD-Laufwerk und dem Power-Knopf. Auf dem Motherboard leuchten 2 grüne LEDs, Eine in der Nähe des RAMs und eine bei den IDE-Anschlüssen.

    Wir haben folgende Komponenten eingebaut/ausgebaut:
    - Das Gehäuse wurde entfernt (ausser die Unterseite) und zum lackieren in die Garage gebracht
    - das CD-Laufwerk wurde ausgebaut
    - das Diskettenlaufwerk wurde ausgebaut
    - der Lüfter wurde zur Reinigung ausgebaut
    - Die ISDN-Karte (AVM) wurde ausgebaut und durch eine USB-Karte mit 5 Ports ersetzt

    An diesem Punkt wurde der PC hochgefahren und Windows installierte die Treiber für die USB-Karte (waren schon in der Datenbank von Windows, es wurde "Verwendung jetzt möglich" angezeigt). Der Rechner wurde direkt danach wieder heruntergefahren, da kein Lüfter angeschlossen war und der Rechner nicht überhitzen sollte. Windows meldete allerdings, dass eine Neuaktivierung erforderlich sei (liegt daran, dass wir einige Komponenten gewechselt/ausgebaut haben und Windows quasi einen "Neuen PC" erkannte). Der Rechner lief zu diesem Punkt noch eineandfrei, wurde nur etwas warm (was auf den fehlenden Lüfter zurückzuführen ist).

    Mein Freund ging nun in die Garage, um den ganzen Staub im Lüfter zu entfernen. Ich bin kurz danach auch in die Garage gekommen. Mein Freund reinigte den Lüfter mit einem Kompressor und reinigte auch den Rechner und den Lüfter des PC-Netzteils (mit dem Motherboard verbunden). Der Lüfter des Netzteils wurde dabei gedreht, deswegen habe ich die Vermutung, dass der Motor als Dynamo verwendet wurde und der Strom auf das Motherboard geleitet wurde (= Kurzschluss) und dadurch der Rechner nicht mehr hochfährt. Kann dass sein oder ist das eher unwahrscheinlich?

    Wir haben dann eine neue Festplatte (IDE, Western Digital, 120 GB) zusätzlich zu der 60 GB Festplatte eingebaut, auf der das System (Windows 7 Professional 32-Bit) installiert ist. Die Festplatte wurde dort eingebaut, wo davor das Diskettenlaufwerk eingebaut war. Ausserdem wurde ein neues, kleineres CD-Laufwek eingebaut. Nachdem die Festplatte und das CD-Laufwerk angeschlossen wurden, haben wir den Lüfter wieder eingebaut und angeschlossen. Nun war alles wieder eingebaut und der Rechner wurde angeschlossen. Nun zeigt der Rechner die oben genannten Symptome und fährt nicht hoch.

    Im Moment ist der Rechner also folgendermaßen ausgestattet:
    - 1 GB RAM (2 Riegel á 512 MB)
    - 180 GB Speicher (1x 60 GB Platte, 1x 120 GB, beide IDE)
    - USB-Karte am PCI-Port anstatt der ISDN-Karte
    - Windows 7 Professional 32-Bit auf der 60 GB-Platte

    Folgendes haben wir probiert:
    - Das CD-Laufwerk, den Lüfter und die 2. Festplatte ausstecken und versuchen, zu booten
    - Die USB-Karte ausbauen und versuchen, zu booten
    - Alle Stecker ausser dem Netzstecker entfernt
    - Den 1. RAM Riegel ausgebaut
    - Den 2. RAM-Riegel ausgebaut
    - Alle Kabel überprüft (sitzen alle fest)

    Nun wissen wir leider nicht mehr weiter.

    Ich weiß, Ferndiagnose ist schwierig, aber evtl. habt ihr einen Tip für mich. Falls es euch hilft: Es ist kein normaler Desktop-Rechner, sondern ein "Shuttle-X" (ich dursuche mal Google nach einem Bild, wenn ich eins finde, dann editiere ich es rein). EDIT: Ich habe ein Bild gefunden. Es ist dee linke Rechner auf dem Bild.

    Vielen Dank für eure Hilfe.

    EDIT: Wir und die Werkzeue waren geerdet, es dürfte sich kein Strom enladen haben.
    Bilder
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    Gruß
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  • Autsch - das klingt alles sehr ungesund !

    AppleFan123 schrieb:

    Leider fährt der PC nun nicht mehr hoch, wenn man den Power-Knopf drückt leuchtet kurz das CD-Laufwerk, die Festplatte fährt hoch und der Lüfter läuft an. Allerdings erlischt nach ca. 1-2 Sekunden die LEDs am CD-Laufwerk und dem Power-Knopf. Auf dem Motherboard leuchten 2 grüne LEDs, Eine in der Nähe des RAMs und eine bei den IDE-Anschlüssen.


    Das beweist , das die Spannungen vom Netzteil schonmal alle da und in Ordnung sind. Das die Power-LED ausgeht , beweist das das Mainboard den so genannten POST-Test nicht bestanden hat und deshalb die Spannungen wieder weggeschaltet werden. Beim POST werden u.a. der Prozessor , das Ram , die North- und Southbridge , der Grafikchip und alle anderen On-Board Komponenten getestet. Das Ergebnis dieses Tests bekommt man bei den besseren Mainboards in Form von mehreren LED´s (entweder direkt auf dem Board oder an einem Slotblech) angezeigt - diese werden dann nacheinander grün. Was die einzelnen LEDs bedeuten steht dann im Handbuch. Die günstigeren haben das nicht - hier wird ein Fehler beim POST durch Pieptöne des kleinen On-Board-Lautsprechers (der muss dazu natürlich angesteckt sein) ausgegeben. Ist alles in Ordnung , macht es einmal kurz "Piep" - alles andere sind schwere Fehler. Was da was bedeutet müsstest du für das Board ergoogeln - die Kennungen sind abhängig vom BIOS. Das die LED vom DVD-Laufwerk ausgeht , ist normal wenn kein Datenkeks drin ist.

    AppleFan123 schrieb:

    Der Rechner wurde direkt danach wieder heruntergefahren, da kein Lüfter angeschlossen war und der Rechner nicht überhitzen sollte.


    Aber doch hoffentlich wenigstens die CPU-Kühlung ? Sonst hast du deinen Defekt bereits gefunden - Prozessoren mögen kein Grillfest !

    AppleFan123 schrieb:

    Mein Freund reinigte den Lüfter mit einem Kompressor und reinigte auch den Rechner und den Lüfter des PC-Netzteils (mit dem Motherboard verbunden).


    Und das ist nie ne gute Idee ... Wegen dem Lüfter kann ich dich beruhigen , der induziert lange nicht genug Spannung um irgendwas zu beschädigen. Dafür nimmt man beim Abblasen des Mainboards aber auch gern mal ein paar Bauteile mit (gerade die kleinen SMD-Drosseln verschwinden auf nimmerwiedersehen).
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  • Ferndiagnose ist etwas schwer, aber meine erste Idee wäre auch (wie Tommydog schon geschrieben hat und falls noch nicht geschehen) den Piezolautsprecher auf das Mainboard zu stecken und zu schauen, ob er einen Ton von sich gibt. Bei mehrmaligem Piepen dann am Besten im Mainboard-Handbuch nachschlagen, was das konkret bedeutet.

    Ansonsten: Der PC scheint schon etwas älter zu sein, daher ist nicht auszuschließen, dass beim Betrieb ohne Lüfter die CPU einen Schaden nahm. Bei halbwegs modernen CPUs sollte das nicht mehr passieren, da schaltet sich der PC vorher ab. Hatte meine letzte gegrillte CPU von AMD (war ein Athlon mit 1GHz SingleCore, Sockel A).
  • Das mit dem Rechner wurde direkt wieder Heruntergefahren, da keine Lüfter angeschlossen waren sehe ich als Hauptproblem. Ich denke auch das hier der Fehler liegt. Ihr habt Windows installiert was einige Zeit in anspruch nimmt. Danach wurde das System Heruntergefahren. Fakt ist aber, dass solang der Rechner ohne Lüfter lief. Auch nur für kurze test, ist es empfehlenswert den Lüfter falls vorhanden anzuschließen, er ist ja nicht umsonst dabei;).

    Wie Tommydog schrieb, erzeugt der Lüfter beim drehen keine/nicht genug Spannung. Wenn du den PC ausmachst läuft der Lüfter ja meist auch noch 1-2 Sek. nach.
  • @marcel90. Windows wurde nicht installiert, es wurde nur hochgefahren und die Treiber für die USB-Karte wurde installiert. Der Rechner war maximal 5 Minuten an, weswegen ich eine Überhitzung ausschließe. Die Temperatur, die ich danach am Kühlkörper gemessen habe, betrug 41 Grad. Der BIOS schalter bei 65 Grad ab. Der Kühlkörper über der CPU war eingebaut (dieser "Metall-Klotz", welcher an die Stelle führt, an der der Lüfter normalerweise sitzt).

    @-alex-. Leider habe ich keinerlei Dokumentationen zum Rechner, ich weiß auch nicht, welches Mainboard verbaut ist. Der Prozessor ist von AMD und nicht 64-Bit fähig. Auf jeden Fall, habe ich, wie oben geschrieben, eine Temperatur von 41 Gras gemessen, was m.E. kein Problem darstellen sollte.

    Das mit dem Lautsprecher werde ich mal testen. Wie oben geschrieben, leuchten grüne LEDs auf dem Mainboard. We viele das sind, werde ich gleich noch überprüfen.

    Ich habe auch das Netzteil mal gewechselt, bring leider nichts (das Kabel von der Steckdose zum Rechner, das eigentliche Netzteil ist ja eigentlich im Gehäuse).

    @Tommydog.
    Es ist ein ADWARD-BIOS. Ich werde den Lautsprecher mal anschließen, und schauen, ob es klappt.
    Die CPU-Kühlung war, war angeschlossen (wenn du damit den Metall-Klotz meinst, der zu der Stelle fährt, an der normalerweise der Lüfter sitzt).
    Ok, das mit dem Kompressor war keine gute Idee, das stimmt. Ich hoffe mal, dass es nicht daran liegt.
    Wir werden mal den Lautsprecher anschließen und mal sehen, was das Mainboard sagt. Wir werden auch mal die Festplatten testen und den Mainboard-Namen + Hersteller suchen. Ich werde auch mal eine neue CPU einsetzen (diesmal mit kompletter Kühlung!) und schauen, ob er dann anläuft.


    Auf jeden Fall schon einmal vielen Dank für eure Tipps, ihr habt mich sehr geholfen und mich weiter gebracht.
    Ich werde die Ergebnisse dann posten.

    EDIT: Die Elkos sehen alle noch gut aus. Wir können im Moment leider nicht von CD booten, da die Zeit nicht reicht, das Laufwerk auszufahren.
    Gruß
    AppleFan123
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  • Ich halte euch, wie versprochen, auf dem Laufenden.
    Mittlerweile haben wir herausgefunden, dass es sich um ein Shuttle Inc. Fx41 Mainboard handelt. Wir durchsuchen gerade die Anleitung nach einem Bild mit den Anschlüssen. Dadurch möchten wir den Anschluss für den Lautsprecher finden.
    Sollte es neue Infos geben, editiere ich den Beitrag.

    EDIT 14:47: Laut dem Handbuch ist bei diesem Mainboard kein Anschluss für den Lautsprecher vorhanden. Leider ist auch nirgendwo die Funktionsweise der LEDs beschrieben.

    Wir haben nun mal alle Komponenten abgesteckt (HDD, CD-ROM), es ist also kein Gerät am IDE-Port angeschlossen. Auch der Versuch ohne die Komponenten scheiterte.

    Danach habe ich den Prozessor entfernt und siehe da: Der Rechner stürtzt nicht mehr ab und läuft. Auf dem VGA-Bildschirm ist kein BIOS zu sehen, ich bekomme nur eine "No Signal"-Meldung.

    Ich denke, dass spricht dafür, dass die CPU hin ist, oder? Ich werde nun einfach mal eine neue CPU einbauen und dann mal schauen ob es läuft.
    Gruß
    AppleFan123
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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von AppleFan123 ()

  • AppleFan123 schrieb:

    ... da die Zeit nicht reicht, das Laufwerk auszufahren.
    Mit einer aufgebogenen Büroklammer o. ä. sollte man aber jedes Laufwerk auch ohne Stromanschluss öffnen können.

    Gruß ergo-hh

    Die deutsche Rechtschreibung, Grammatik und Interpunktion sind Freeware, jeder darf sie benutzen!

    Tippfehler werden verziehen. Wer welche findet, darf sie behalten.
  • AppleFan123 schrieb:

    Danach habe ich den Prozessor entfernt und siehe da: Der Rechner stürtzt nicht mehr ab


    Kann er ja auch nicht mehr - alles was für das "Abstürzen" zuständig ist , hast du ja entfernt ;) !

    AppleFan123 schrieb:

    und läuft.


    Und das dadurch eher nicht ...

    AppleFan123 schrieb:

    Auf dem VGA-Bildschirm ist kein BIOS zu sehen, ich bekomme nur eine "No Signal"-Meldung.


    Auch das ... ohne Arme keine Kekse ! Wenn nichts den Grafikchip ansteuert , kann da auch nichts kommen. Auch das BIOS braucht eine CPU !

    AppleFan123 schrieb:

    Ich werde nun einfach mal eine neue CPU einbauen und dann mal schauen ob es läuft.


    Dabei aber Vorsicht , wenn es noch eine ältere AMD-CPU ist , musst du meistens auch noch Multiplikator , Takt und vor allem Vcore einstellen - sonst grillst du gleich die nächste !

    AppleFan123 schrieb:

    Der Prozessor ist von AMD und nicht 64-Bit fähig.


    Könnte demnach ein Turion oder ein Athlon sein , die Dinger waren stromfressend vom allerfeinsten. Ist zwar nicht schlimm , aber dei Leistung muss ja irgendwo hin. Und das "irgendwo" ist die Kühlung !

    AppleFan123 schrieb:

    Der Rechner war maximal 5 Minuten an, weswegen ich eine Überhitzung ausschließe.


    Ähhhm ... ein Athlon 1400+ z.B. übersteht komplett ohne Kühlung keine 3 SEKUNDEN , mit passiver Kühlung (also nur Kühlkörper) kann er immerhin 2-3 Minuten überleben. Lustigerweise ist der Kühlkörper selbst dabei relativ kalt , da sich die Hitze auf den Kontaktpunkt zwischen CPU und Kühlkörper konzentriert , wenn die Luft zwischen den Rippen nicht bewegt wird. Die Dinger hatten zwar auch Temperatursensoren etc. - aber ehe die abschalten war alles zu spät. Mein Athlon 1600+ ist selbst mit Wasserkühlung und riesigem Kühlkörper immer so bei 85° unter Vollast gelaufen.
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  • So, ich habe nun mal einen neuen Prozessor eingebaut. Ich hatte den gleichen Prozessor (AMD Athlon XP) mit 1,8 Gigaherz noch bei mir. Also alten Prozessor raus - neuer Prozessor + Kühlkörper und Lüfter rein. Leider brachte das keine Besserung. Der Rechner startet immer noch nicht.

    Allerdings habe ich folgendes bemerkt: Der Alte Prozessor ist beim starten des Rechners (in den 2 Sekunden, bis er abstürtzte) brutal heiß geworden, trotz Kühlung. Beim Neuen passiert das nicht mehr.

    Am Prozessor kann es also nicht liegen. Mein nächster Tipp liegt auf dem Netzteil: Kann es sein, dass dieses überlastet war und jetzt defekt ist? Wir haben schließlich eine neue Festplatte (Diskettenlaufwerk dafür entfernt), eine USB-Karte und neuen RAM eingebaut.

    Wir haben auch daran gedacht, dass das Motherboard den neuen RAM (2 GB insgesamt, 2x 1GB Riegel) nicht unterstützt. Also haben wir den RAM getauscht, so dass nur noch die 1 GB (2x512 MB) eingebaut waren. Brachte auch nichts.

    Könnte es sein, dass das Netzteil kaputt ist?

    Zu den LEDs: Es leuchten auf dem Mainboard 2 LEDs, diese leuchten auch noch, wenn der Rechner aus ist. Beide LEDs befinden sich recht nah am RAM. Sonst leuchtet nichts. Im Anhang mal 2 Bilder.

    Achja: Wenn man den Rechner gestartet hat (und er dann abgestürtzt ist), leuchten die LEDs, wie gesagt, immer noch. Drückt man dann auf den ON-Knopf, dann fährt der Rechner gar nicht mehr hoch, sondern bleibt aus. Wenn man einen neuen Startversuch unternehmen will, muss man den Stecker ziehen, warten, bis die LEDs aus sind und dann wieder einstecken. Erst dann kann man starten. Ist das normal?
    Bilder
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    Gruß
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  • Ich tippe einfach mal darauf, dass der Lüfter resp. Kühler nicht mehr richtig kühlt. Du ahnst nicht, was fettflecken zwischen Kühler & CPU ausmachen können :)
    Du hast die CPU gegrillt.

    Und auch sonst hast du ziemlich was verpatzt, ich würde mal behaupten das Board kannst du inkl. CPU in die Tonne kloppen.

    Gruss
    "You think thats bad? you should hear the rest of my album!" - Slim Shady
  • AppleFan123 schrieb:

    Allerdings habe ich folgendes bemerkt: Der Alte Prozessor ist beim starten des Rechners (in den 2 Sekunden, bis er abstürtzte) brutal heiß geworden, trotz Kühlung. Beim Neuen passiert das nicht mehr.


    Dann befürchte ich mal , das die Röstung des ersten Prozessors ein paar wichtige Sachen "mitgenommen" hat (Spannungsregler versterben hier sehr gern) und dadurch die neue CPU überhaupt nix mehr bekommt.

    AppleFan123 schrieb:

    Könnte es sein, dass das Netzteil kaputt ist?


    Das lässt sich relativ gut messen (da du ja in Besitz eines brauchbaren Meßgerätes bist ... ja , ich lese auch den "zuletzt gekauft" Thread :D ) !
    Welcher Pin vom Netzteil hier bei was ist , findest du z.B. Hier !
    Hier wird auch erklärt , was es mit dem "Power Good" Signal auf sich hat und wie man das Netzteil zum Starten "zwingt".
    Aber Vorsicht: PC Netzteile sind Schaltnetzteile , die nicht gern unbelastet betrieben werden ! Wenigstens ein CD-Laufwerk als "Verbraucher" sollte mindestens dranhängen - sonst hat man schnell mal "Puff , der Zauberdrache" gespielt.
    Und bitte nicht an einem PC-Netzteil rumbasteln !!! Dadurch das es Schaltnetzteile ohne Trafo sind , hat man keine klare Trennung zwischen der primären "AUA" Seite und dem sekundären Kleinspannungskreis. Und selbst an der 12V-Leitung kann man bei einem Kurzschluß dann schön sehen , was 20A Stromfluss anrichten können. Da findest du ganz schnell die farbigen Isolierungen der Kabel als geschmolzene Kunststoff-Flecken im Teppich wieder ... Schon selber erlebt - den Anschiß von Ehefrau bzw. Mutter solltest du dir ersparen - ebenso wie den beißenden Gestank , den du noch tagelang in der Bude hast.
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  • @Broseidon. Ich habe doch die CPU getauscht.

    @Tommydog.
    Du schreibst, dass der Spannungsregler etc. kaputt ist. Kann man das irgendwie mit dem Multimeter messen? Auf dem Motherboard ist laut der Anleitung eine 931-Pol Stiftleiste verbaut. Ich werde da mal ein wenig nachforschen.

    Danke für den Link. Ich werde mir das mal genau ansehen und dann mal messen. Ich denke mal, ich muss das Netzteil überbrücken, in den 2 Sek bis der Rechner abstürtzt könnte es ein bisschen knapp werden :D . Ich trenne es aber vom Motherboard etc. und schließe nur ein CD-Laufwerk an. Irgendwie habe ich Angst, dass ich etwas falsch mache und mir das ganze Board "in die Luft fliegt" :D . Keine Ahnung warum, aber Vorsicht ist besser Nachsehen.

    Ich war gestern mal bei einem (angeblichen) PC-Experten, und der hat sich den Rechner angesehen. Dieser hat zu mir gesagt, ich muss die Festplatte raus und das Diskettenlaufwerk wieder einbauen. Nun meinte ich: "Ja, im BIOS ist als Boot-Reihnfolge "A:, C:, D:" eingestellt. Dann habe ich ihn gefragt, ob ich, wenn ich die Reihnfolge auf "C:, A:, D:" gestellt habe, wieder die Festplatte einbauen kann. Nun meinte er "Nein, das geht nicht, da die Festplatte auf der Unterseite komplett geöffnet ist". Ich habe das gar nicht verstanden, ich habe immer gedacht, dem Rechner ist es komplett egal, welche Festplatte eingebaut ist (Ausser der Anschluss, IDE oder SATA). Ich habe mich bedankt und bin gegangen. Anschließend habe ich seine Ratschläge befolgt, allerdings hat das auch nicht funktioniert.
    Ich habe trotzdem mal die 2. Festplatte ausgebaut gelassen.
    Der PC-Mann meinte auch noch, er würde die Boot-Reihnfolge in den Einstellungen von Windows XP einstellen...

    Könnte es sein, dass die Festplatten falsch gejumpert sind? Daran habe ich gar nicht gedacht, ich muss zugeben, dass ich noch nie eine IDE-Platte gejumpert habe, ich muss mal im Internet schauen, wie soetwas funktioniert.

    Also, folgendes wird ausprobiert:
    -Netzteil messen
    -Festplatten jumpern
    -Noch einmal jedes Bauteil (RAM, Anschlüsse etc.) durchgehen und überprüfen.
    Gruß
    AppleFan123
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  • AppleFan123 schrieb:

    Du schreibst, dass der Spannungsregler etc. kaputt ist. Kann man das irgendwie mit dem Multimeter messen?


    Leider nein , die Dinger sitzen ja direkt auf dem Board. Dazu müsstest du sie auslöten und an einem Komponententester (sowas hat man eigentlich nicht in der Bastelwerkstatt) prüfen. Das geht leider nicht so einfach wie ein Widerstand oder eine Diode mal schnell durchmessen...

    AppleFan123 schrieb:

    Auf dem Motherboard ist laut der Anleitung eine 931-Pol Stiftleiste verbaut. Ich werde da mal ein wenig nachforschen.


    931 Pins ?!? Da muss das gesamte Board ja nur aus Pins bestehen 8) !

    AppleFan123 schrieb:

    Ich denke mal, ich muss das Netzteil überbrücken, in den 2 Sek bis der Rechner abstürtzt könnte es ein bisschen knapp werden . Ich trenne es aber vom Motherboard etc. und schließe nur ein CD-Laufwerk an.


    Genau so ... und du musst nur die Pin´s dauerhaft brücken , die sonst durch den Taster gebrückt werden. Durch das dauerhafte Brücken schaltet das NT dann nicht mehr ab , auch wenn das "Power good" nicht vom Board zurückgemeldet wird.Auf die Art betreibe ich z.B. ein PC-Netzteil als Speisung für mein Modellbau-Ladegerät. Wichtig ist eine "Last" , die bekommst du durch das angeschlossene Laufwerk.

    AppleFan123 schrieb:

    Keine Ahnung warum, aber Vorsicht ist besser Nachsehen.


    Na der Zug dürfte bei dem Projekt wohl abgefahren sein - ist aber trotzdem die beste Art , die Komponente "Netzteil" richtig zu prüfen

    AppleFan123 schrieb:

    Dann habe ich ihn gefragt, ob ich, wenn ich die Reihnfolge auf "C:, A:, D:" gestellt habe, wieder die Festplatte einbauen kann. Nun meinte er "Nein, das geht nicht, da die Festplatte auf der Unterseite komplett geöffnet ist".


    Ähhhm - war der gute Mann betrunken ? Bis auf ein paar ganz wenige sind alle Festplatten "unten offen" - klar sollte das nicht unbedingt direkt auf einer Metallfläche liegen , aber was das mit der Bootreihenfolge zu tun hat ?!?
    Ist übrigens auch so großer Käse: Selbst wenn die Reihenfolge nicht stimmt , die Festplatten falsch gejumpert sind oder du im BIOS eine festplatte eingestellt hast , die es nicht gibt: Das BIOS muss sich auf jeden Fall melden !
    Du bekommst dann eventuell eine Fehlermeldung (HDD not found etc.) - aber es muss sich wenigstens etwas tun ! Die Erkennung von HDD und anderen IDE / SCSI / SATA Geräten erfolgt erst , wenn das BIOS bereits arbeitet (und schon die ersten Meldungen ausgegeben hat) - genau dafür ist es nämlich da !

    AppleFan123 schrieb:

    Ich habe das gar nicht verstanden, ich habe immer gedacht, dem Rechner ist es komplett egal, welche Festplatte eingebaut ist (Ausser der Anschluss, IDE oder SATA).


    Siehe meinen Kommentar darüber :rolleyes: !

    AppleFan123 schrieb:

    Der PC-Mann meinte auch noch, er würde die Boot-Reihnfolge in den Einstellungen von Windows XP einstellen...


    Kopf -> Tisch : Bitte 100 Mal wiederholen !!! Klar , ich stelle die Bootreihenfolge in Windows ein ;( ! Es gibt zwar BIOS-Varianten mit einer Windows-ähnlichen Oberfläche und es gibt auch BIOS-Varianten , die man vom Windows aus flashen kann (beides ist bei dir nicht der Fall) - aber wie bitteschön soll man die Einstellungen von etwas verändern , wenn ich diese Komponente (also das BIOS) dazu brauche um das System mit dem ich es verändern will (also dein Windows) zu starten ?!?

    Guter Rat: Halte dich von diesem "F(l)achmann" fern !

    AppleFan123 schrieb:

    Könnte es sein, dass die Festplatten falsch gejumpert sind? Daran habe ich gar nicht gedacht, ich muss zugeben, dass ich noch nie eine IDE-Platte gejumpert habe, ich muss mal im Internet schauen, wie soetwas funktioniert.


    Siehe oben- auch wenn die Platte falsch gejumpert ist , muss das Board wenigstens mit dem BIOS starten.
    Jumpern solltest du die HDD übrigens immer als Master (wenn es die einzige ist) , als Slave wenn sie als 2. Festplatte am gleichen IDE-Strang hängt und als "Cable select" (gibt es kaum noch) in Systemen mit wechselnden Datenträgern (HDD Wechselrahmen). Bei SATA gibt es die Thematik gar nicht. Bei IDE ganz allgemein: Die beiden Geräte , die am selben IDE-Strang hängen (Primärer IDE und sekundärer IDE) dürfen nicht gleichzeitig Master sein. Einer von beiden muss immer der "Chef" sein , i.d.R. immer die Festplatte !

    Ich würde wie folgt weiter probieren:

    - Netzteil mit angeschlossenem CD/DVD-Rom (nur der Stromstecker) per Brücke starten und die Spannungen messen (Ströme kannst du im Leerlauf nicht messen)
    - Wenn ok , nur das Mainboard + CPU mit Kühlung + RAM + Grafikkarte (wenn nicht onboard) + Monitor + Tastatur zusammenstöpseln und einschalten
    - eventuell mal das BIOS auf die Grundeinstellungen zurücksetzen - hier gibt es bei vielen Mainboards einen Jumper "Clear CMOS" , den muss man für ein paar Minuten stecken ohne den PC einzuschalten. Keine Angst , du löschst damit nicht das BIOS sondern setzt nur alle Einstellungen auf "default"
    - Wenn sich dann gar nichts tut , ist entweder die CPU defekt (da kannst du nichts machen) , das Mainboard (auch hier sind deine Chancen ziemlich gering - außer du siehst ein paar Bauteile "bruzzeln") kaputt oder das RAM (hier könnte man mal testweise anderes einbauen) hinüber
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  • So, ich habe nun das Netzteil gemessen. Das Netzteil ist in Ordnung. Ich habe 2 Kabel mit je 3, 5 und 12 V gemessen (wie auf der Website). Das Einzige, was irgendwie auffiel, ist, dass die 5 V-Kabel 5,13 V liefern. Ist aber in meinen Augen völlig normal.
    Ausserdem habe ich mal den Rechner nur mit den nötigsten Komponenten (wie von dir beschrieben) getestet. Ausserdem habe ich den RAM getauscht. Läuft aber immer noch nicht.

    Ich werde (wenn es reicht, eher am Wochenende) morgen mal das BIOS au default setzen

    Ich möchte mich auch mal für die vielen guten Tipps von euch bedanken! Vielen Dank für eure Hilfe.
    Gruß
    AppleFan123
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  • AppleFan123 schrieb:

    Das Einzige, was irgendwie auffiel, ist, dass die 5 V-Kabel 5,13 V liefern


    Ist normal , weil fast im Leerlauf ! Das passt also ...
    Halte uns auf dem laufenden !
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  • Ich habe heute nun endlich mal das BIOS auf default gesetzt. Leider brachte auch das keine Besserung.
    Ich bin heute auch zu meinem eigentlichen PC-Mann (der oben ist ein neuer Service in meiner Stadt, "mein" Fachmann ist in Stuttgart, beziehe dort auch meine Teile, Gehäuse etc.) gefahren und habe den Rechner dort zum Durchcheck abgegeben.
    Ich habe ihm das Problem beschrieben und ihm erklärt, was ich schon getan habe. Er testet jetzt jede Komponente des Rechners (RAM, Festplatte, Board, CPU etc.). Ich bin mal gespannt, was dabei rauskommt.
    Gruß
    AppleFan123
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  • Ich habe letzten Freitag die "Diagnose" erhalten. Das Mainboard ist kaputt, wahrscheinlich durch das abblasen mit dem Kompressor.

    Trotzdem vielen Dank für eure Hilfe.
    Das Thema ist erledigt.
    Gruß
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