Angepinnt Grundlagen zum Thema Batterie des iPod/iPhone

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  • Hi Cedric,
    hab noch eine Frage an dich.

    Wäre es schlimm, den Itouch immer anzulassen bzw. nur auf standby zu schalten.

    oder tut dem Itouch mal eine "Ruhepause" ganz gut.

    Welche Nachteile entstehen dadurch?

    MfG Kevin
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  • Der iPod kennt nur An oder Aus. Wobei Aus nicht ganz Aus bedeutet, da ja die Uhrzeit und solche Dinge weiterlaufen. Es ist also immer ein sehr geringer Stromfluß da, den iPod kann man nicht vollständig abschalten (außer man baut die Batterie aus ^^). Darüber würde ich mir keine Gedanken machen, einfach das Gerät verwenden, die im ersten Beitrag aufgeführten Punkte beachten, fertig.

    Grüße

    Cédric
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  • Erst einmal danke für die schnelle antwort :)

    Meine Frage ist aber damit noch nicht 100 %ig beantwortet.

    Wenn ich den Ipod immer anlasse bzw. auf Standby schalte, ist dann die "Lebezeit" der Batterie deutlich weniger, als wenn ich das Gerät ab und zu mal ausschalte??
    Oder macht das keinen Unterschied?

    Grüße Kevin
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  • exe89 schrieb:

    Erst einmal danke für die schnelle antwort :)

    Meine Frage ist aber damit noch nicht 100 %ig beantwortet.

    Wenn ich den Ipod immer anlasse bzw. auf Standby schalte, ist dann die "Lebezeit" der Batterie deutlich weniger, als wenn ich das Gerät ab und zu mal ausschalte??
    Oder macht das keinen Unterschied?

    Grüße Kevin


    Das macht eigentlich keinen wirklichen Unterschied. Einmal aus- und anschalten verbraucht mit Sicherheit mehr Batterie als den iPod eine Nacht im Standby laufen zu lassen.
  • exe89 schrieb:

    Erst einmal danke für die schnelle antwort :)

    Meine Frage ist aber damit noch nicht 100 %ig beantwortet.

    Wenn ich den Ipod immer anlasse bzw. auf Standby schalte, ist dann die "Lebezeit" der Batterie deutlich weniger, als wenn ich das Gerät ab und zu mal ausschalte??
    Oder macht das keinen Unterschied?

    Grüße Kevin

    Doch, die Frage ist zu 100 % beantwortet. Ich habe geschrieben:

    Der iPod kennt nur An oder Aus.

    Das schließt Standby also aus. Wenn sich das Gerät nach einiger Zeit ohne Wiedergabe und ohne daß man irgendwas am Gerät betätigt ausschaltet, ist es aus und nicht im Standby.

    Ein- und Ausschalten kostet nicht mehr Batterie. Es muß ja kein Motor gestartet werden :D Also: Wenn man das Ding benutzt, einschalten. Benutzt man es nicht, egal wie lange (oder kurz), Gerät ausschalten. Auch der Classic bewegt die Festplatte nicht, wenn man das Gerät ausschaltet und wieder einschaltet. Der Classic merkt sich die letzte Position und macht genau da weiter. Und nein, das hat nichts mit Standby zu tun.

    Ich denke, daß man die Verwendung eines iPods nicht wirklich erklären muß, oder? ;) Solange man die Batterie nicht komplett leerlaufen läßt und die obigen Punkte beachtet, ist alles im grünen Bereich. Der Rest geht dann wirklich in der zum Teil größeren Serienstreuung der Batterien unter.

    Grüße

    Cédric
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  • Das ist völliger Blödsinn. Touches kann man sowohl ausschalten, als auch in den Standby-Modus versetzen. Classics und nanos schalten sich ganz aus, wenn die Batterie komplett leer wird. Beim nächsten Einschalten fährt der iPod sich neu hoch und das Apple Zeichen erscheint. Wenn man nur die Playtaste gedrückt hält bis der iPod ausgeht, ist er nur im Standby und keineswegs aus.
  • Kannst du mir denn ungefähr sagen, wielang der Akku hält, wenn ich den Ipod immer an habe bzw. auf standby schalte.
    Ich weiß jetzt zwar, wielang es hält, wenn ich deine Informationen befolge, aber mich würds trotzdem interessieren.

    Grüße

    Kevin
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  • MATExA schrieb:

    Das ist völliger Blödsinn.

    Danke für die Blumen. Wer hier Blödsinn schreibt, werde ich gleich mal erklären.

    Touches kann man sowohl ausschalten, als auch in den Standby-Modus versetzen.

    Und was macht der Touch, wenn er im sog. Standby ist? Kann es sein, daß er den beim Ausschalten vorhandenen Zustand einfriert? Würde er dann in diesem Zustand (das Ding hat ja Nand-Speicher) Batterie brauchen? Nein? Muß ein Nand-Speicher mit Strom versorgt werden, um den Inhalt zu behalten? Nein? Na also, ist ja nicht so schwer zu verstehen, oder?

    Classics und nanos schalten sich ganz aus, wenn die Batterie komplett leer wird.

    Ich lasse mich jetzt nicht auf dein sprachliches Niveau herab, aber deine Aussage ist falsch. Hier springt die eingebaute Schutzschaltung in der Batterie an und trennt den Strom von der Uhr im iPod. Die rückgestellte Uhr löst einen Reset aus, wenn das Gerät wieder eingeschaltet oder mit Strom versorgt wird.

    Beim nächsten Einschalten fährt der iPod sich neu hoch und das Apple Zeichen erscheint.

    Das nennt man im Falle eines iPods schlicht Reset (siehe oben) und hat nichts mit Standby zu tun (den es nicht gibt). Nochmal: Die Geräte haben Nand-Speicher!

    Wenn man nur die Playtaste gedrückt hält bis der iPod ausgeht, ist er nur im Standby und keineswegs aus.

    Auch das ist falsch. Der iPod ist aus. Die CPU hält die Füße still und der Speicher braucht keinen Strom zum Erhalt. Nur die Uhr bekommt minimal Energie. Ich habe jetzt keinen Bock, zu erklären, wie das Ein- und Ausschaltsystem eines Gerätes wie der iPod funktioniert.

    Was lernen wir daraus? Was wie ein Standby aussieht, ist keiner. Es wäre ziemlich enthirnt, ein batteriebetriebenes Gerät mit Nand-Speicher in einen echten (!) Standby zu versetzen.

    @ exe89
    Das läßt sich pauschal nicht sagen, weil in einem Batterieleben zu viele Faktoren eine Rolle spielen. Als grobe Richtung bei Li-xx stehen drei bis fünf Jahre im Raum.

    Grüße

    Cédric
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  • Als erstes will ich mal anmerken, dass das Wort "Blödsinn" nichts mit einem tiefen sprachlichen Niveau zu tun hat. Dieser Ausdruck scheint nur in deinem rezeptivem Wortschatz vorhanden zu sein.
    Es tut mir Leid, aber du scheinst von dem, was du da schreibst, keine Ahnung zu haben. Ich werde das jetzt auch mal erklären.
    Ich rede jetzt vom iPod touch, beim Classic und beim nano sieht es sehr ähnlich aus.
    So wie du das sagst, kann das schonmal gar keinen Sinn ergeben. Drückt man die Taste an der Oberseite kurz, geht der Bildschirm sofort aus. Hält man sie gedrückt, wird ein roter Schieber mit der Aufschrift "Ausschalten" eingeblendet. Warum, lieber Cedric, macht Apple nur so eine nutzlose "Ausschalten"-Funtkion in das OS des iPods, wo es doch sowieso auf das Gleiche herauskommt, egal ob man kurz drückt oder ihn ganz ausschaltet?
    Drückt man kurz, ist er im Standby. Alle Prozesse laufen noch, ein kleiner Strom liegt am Arbeitsspeicher, um zu verhindern, dass dieser sich löscht. Übrigens muss auch der Daten-Speicher des iPods durchgehend mit Strom versorgt werden, um nicht gelöscht zu werden. Auch ist in jedem USB-Stick und in jeder Speicherkarte eine winzige Batterie verbaut, um zu verhindern, dass die Daten gelöscht werden. Genau so ein Speicher ist in allen iPods.

    Hier ist das erklärt:

    c't schrieb:

    Ein MOSFET behält also - einmal geladen - ohne einen (statischen) Strom seinen Zustand (leitend/nicht leitend) bei. Da an der Gate-Elektrode eines MOSFET jedoch immer weitere Schaltungsteile hängen, entlädt sich das Gate, sobald die Schaltung nicht mehr mit Energie versorgt wird.

    Beim Classic und beim nano kann man den iPod nicht manuell komplett ausschalten. Er geht in den Standby, wenn man die Playtaste gedrückt hält. Das heißt, es fließt ein kleiner Strom, der dafür sorgt, dass die Sachen im RAM gespeichert bleiben. Wenn man die Batterie leer werden lässt, schaltet der iPod sich aus, weil kein Strom mehr für den RAM da ist. Lädt man ihn auf, bootet er neu. Das dauert einige Zeit. In dieser Zeit erscheint das Apple-Zeichen auf dem Bildschirm.

    Und sag uns doch bitte mal, was bei einem "Reset" geschieht?
    Ganz genau: Der RAM wird gelöscht, der iPod fährt von neuem hoch.
  • MATExA schrieb:

    Als erstes will ich mal anmerken, dass das Wort "Blödsinn" nichts mit einem tiefen sprachlichen Niveau zu tun hat.
    Ich möchte jetzt nicht als Moderator auftreten sondern nur meine persönliche Meinung zu besten geben.

    Aussagen wie "völliger Blödsinn" empfinde ich ebenfalls als sehr unfreundlich, das kann man m.M. wesentlichen freundlicher Ausdrücken.
    Wäre Cedric nun einer dieser User die eh nur zum spammen oder rummeckern hier wären, könnte ich sowas noch verstehen,
    diese verstehen meistens eh keine andere Sprache, allerdings ist Cedric nun Lichtjahre davon entfernt und ein sehr versierter
    und kompetenter User.
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  • Ja, "völliger Blödsinn" war vielleicht etwas zu direkt formuliert.
    Ich entschuldige mich hiermit vielmals.
    Wäre es aber wie gesagt ein Spammer gewesen, dessen Posts absolut sinnfrei und ohne Rechtschreibung sind, fände ich den Ausdruck sehr angebracht, zumal er keine Fäkalwörter oder schlimme Kraftausdrücke enthält.
    Ich wollte auch keine Person angreifen, es war auf den Text bezogen.
  • Das Wörtchen „Blödsinn“ (und noch viel üblere Wörter 8| ) findet sich durchaus in meinem Vokabular, aber ich verwende es nicht in einer solchen Kommunikation. Egal, vergessen, Schwamm drüber.

    Der iPod hat schnöden Flash-Speicher, wie er auch in Speicherkarten und USB-Sticks verwendet wird. Und in Speicherkarten und USB-Sticks ist definitiv keine Batterie drin.

    Wikipedia schrieb:

    NAND-Flashes sind überwiegend für große Speichermengen ausgelegt; sie finden Verwendung in USB-Sticks, Flash-Speicherkarten (z. B. CF- und SD-Karten) sowie in praktisch allen auf Halbleiterspeicher basierenden MP3-Playern.


    Nun gibt es in der Tat zwei Arten, so einem Gerät einen Standby-Modus zu verpassen.

    1. Man speichert beim Versetzen des Gerätes in den Standby den aktuellen Zustand des Gerätes ab. Das geht extrem schnell und funktioniert etwa so wie bei einem PC- oder Konsolenspiel, bei welchem man jederzeit speichern und später genau von der selben Stelle aus fortfahren kann.

    2. Man läßt wirklich einen Teil des Arbeitsspeichers (ist kein Flash-Speicher) unter Strom.


    Der iPod hat neben dem Flash-Speicher einen Arbeitsspeicher. So viel ich weiß, sind das beim aktuellen Touch 256 MB. Diesen Arbeitsspeicher muß er haben, weil Flash nicht als Arbeitsspeicher funktioniert (wegen der Adressierung).

    Und jetzt rate mal, welche der beiden Möglichkeiten nicht nur bei batteriebetriebenen Geräten sinnvoller ist. Die zweite Variante macht nur dann Sinn, wenn das Gerät irgendwas im Hintergrund macht, wenn es im „Standby“ ist. Aber dann ist es ja nicht im Standby, sondern es arbeitet weiter, nur der Bildschirm ist aus. Wenn man das möchte (und das Gerät im Hintergrund arbeiten kann), hat das einen Sinn und es geht natürlich Batterie drauf. So wie bei einem Mobiltelefon. Der Bildschirm ist aus, das Gerät ist aber auf Empfang. Es ist also kein Standby, das Telefon ist ja eingeschaltet. Standby beschreibt einen Zustand, in welchem das Gerät nichts tut und unnötig Strom frißt. Sollte es also einen Standby beim Touch geben, ist er sinnfrei. Und man sollte das Ding dann immer „richtig“ abschalten (außer man macht nur 'ne ganz kurze Pause).

    Grüße

    Cédric
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  • Cedric schrieb:

    Das Wörtchen „Blödsinn“ (und noch viel üblere Wörter 8| ) findet sich durchaus in meinem Vokabular, aber ich verwende es nicht in einer solchen Kommunikation. Egal, vergessen, Schwamm drüber.

    Genau wie ich sagte, es befindet sich nur in deinem rezeptiven Wortschatz, nicht in deinem produktiven. Aber wie gesagt egal.
    Man könnte sich jetzt streiten ob man den Zustand jetzt Standby nennt oder ob man sagt "er ist noch an".
    In USB-Sticks ist aber mit Sicherheit eine winzig kleine Batterie drin. Vielleicht kann man sie nicht sehen weil sie zu klein ist oder weil sie nicht wie eine solche aussieht. Es ist aber eine drin. Der, Strom, der anliegen muss, um den Speicher daran zu hindern, dass er sich löscht ist aber so gering, dass so eine winzige Batterie ~20 Jahre hält. Daher ist es auch völlig egal ob das Gerät batteriebetrieben ist oder nicht. Die Selbstentladung ist wahrscheinlich 10.000 mal höher als die Entladung des Akkus durch den RAM. Der Datenspeicher des iPods wird wahrscheinlich nicht vom iPod-Akku versorgt sondern hat, genau wie die USB-Sticks, eine eigene kleine Batterie. Daher werden die Daten auch nicht gelöscht, wenn man den Akku ausbaut.
  • Ein NAND-Speicher hat definitiv keine Batterie, er braucht auch keine Batterie. Wir entwickeln selbst Hardware (Meßinstrumente), welche auch auf Flash-Speicher zurückgreift und daher kannst Du mir ruhig glauben, daß in USB-Sticks, Speicherkarten und anderen Flash-Speichern keine Batterie drin ist.

    Du kannst es auch hier nachlesen. Dieser Artikel beinhaltet auch folgenden Absatz:

    ZDnet schrieb:

    Im Vergleich zu anderen nichtflüchtigen Speicherarten erlaubt NAND-Flash höhere Speicherdichten zu niedrigen Kosten und arbeitet mit wesentlich schnelleren Schreibgeschwindigkeiten. Die Flash-Speicherzelle speichert die Daten auch ohne eigene Stromversorgung und benötigt keine Puffer-Batterie in ihrem Gehäuse. Die gespeicherten Daten gehen in der Regel auch nach Jahren nicht verloren. Neben der kleinen Bauweise sind sie weitgehend unempfindlich gegen Hitze und Kälte.


    Und jetzt kommt der Oberwitz. NAND-Speicher vergißt auch irgendwann seinen Inhalt, wenn die Speicherzellen nicht neu beschrieben werden. Wenn Du Fotos auf eine SD-Karte speicherst, diese Karte dann weglegst, ist nach etwa fünf bis sechs Jahren nichts mehr auf der Karte drauf. Daran würde auch eine Batterie nichts ändern, weil die Zellen eines NAND-Speichers aktiv (!) neu beschrieben werden müssen, um den Inhalt länger als sechs Jahre zu halten. Eine Batterie würde den Speicher sogar zerstören.

    Ich weiß nicht genau, was der Touch macht, wenn er in den sog. Standby versetzt wird, aber idealerweise sähe der Vorgang so aus:

    Der Inhalt des Arbeitsspeichers (und einige Parameter) wird als Abbild in den Flash-Speicher geschrieben. Durch die „Standby-Funktion“ weiß der iPod, was zu tun ist, wenn er wieder eingeschaltet wird. Und zwar das Abbild des Arbeitsspeichers (und dazu einige Betriebsparameter) wieder vom Flash- in den Arbeitsspeicher zu schreiben, sodaß der Benutzer den iPod genau wieder so vorfindet, wie er ihn ausgeschaltet hat. Der Touch würde in diesem Falle keinen Batteriestrom brauchen, wenn er im Pseudo-Standby ist. Der Touch verhält sich beim Einschalten nur anders.

    Ich weiß nicht, wer Dir die Sache mit der Batterie im USB-Stick erzählt hat, aber das ist definitiv falsch.

    Grüße

    Cédric
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  • Du solltest die Sachen, die Du zitierst, auch verstehen. Klar muß am Gate eine Spannung anliegen. Aber nur während des Schreib- oder Lesevorgangs. Aber nicht, um den Inhalt des Speichers zu halten.

    Das Halten des Speicherinhaltes ohne Stromzufuhr ist ja das Hauptmerkmal eines Flash-Speichers und natürlich der Grund, warum man diesen Speicher in den 80er Jahren (damals nannte man das SSFD, Solid State Floppy Disc) überhaupt entwickelt hat.

    Leute - bitte nur von Dingen schreiben, über die man auch Wissen hat. Sonst verunsichert man die Leser bloß. Es ist mittlerweile wirklich schlimm, was für halbgares Zeug im Internet verbreitet wird, weil die Leute irgendwas nicht verstanden haben, falsch interpretieren und diese Fehlinterpretation dann in anderen Worten weitergeben (eben wie die Sache mit dem Gate). Schon wird aus der Spannung am Gate eine Batterie für Flash-Speicher, sodaß diese ihren gespeicherten Inhalt nicht vergessen. Das ist grundlegend falsch!

    Ich möchte bloß mal daran erinnern, warum ich diese Batterie-Sache (siehe erster Beitrag dieses Threads) überhaupt geschrieben habe. Man liest so viel Unsinn über Li-Ion-Batterien, daß einem die Haare zu Berge stehen. Und mir stellen sich auch die Haare auf, wenn es heißt, ein Flash-Speicher (ob im USB-Stick, im iPod oder in einer SD-Karte sei mal dahingestellt) hätte eine Batterie drin 8|

    Grüße

    Cédric
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  • Cedric schrieb:

    Das ist grundlegend falsch!


    Wenn du dir da so sicher bist, meinetwegen. 8|

    Tatsache ist aber, dass man iPods ausschalten sowie in den Standby-Modus versetzen kann. Alles andere ist unwahr (falsch).
    Zitat von der Apple-Homepage:
    Um das iPod touch neu zu starten, schalten Sie es zunächst aus, indem Sie Standbytaste gedrückt halten, bis ein roter Schieberegler angezeigt wird. Bewegen Sie einen Finger über den Schieberegler und das iPod touch wird kurz danach ausgeschaltet. Schalten Sie das iPod touch nun wieder ein, indem Sie die Standbytaste gedrückt halten, bis das Apple-Logo angezeigt wird.

    Ich schrieb genau das. Und du hast mir bis jetzt immernoch nicht eindeutig erklärt, was du mit "reset" meinst, sondern immer irgendetwas anderes geschrieben. Das will ich von dir jetzt hören.
    Der RAM des iPods löscht sich, wenn der Strom weggenommen wird. Das ist bei jedem herkömmlichen PC so. Beim Neustart löscht sich der RAM und der iPod bootet neu. Beim Standby bleibt der Strom.

    Cedric schrieb:

    Der iPod kennt nur An oder Aus.

    Das ist "grundlegend falsch". ;)
  • METAxA, ich bin Naturwissenschaftler (Klimaforschung), habe in den USA und England an sehr renommierten und bekannten Unis studiert und promoviert, wir entwickeln unsere Meßinstrumente selbst, und daher weiß ich, was Flash-RAM ist und wie es funktioniert. Das ist bei der Hardwareentwicklung nicht unwichtig (auch was das Thema Stromversorgung angeht, da die Meßgeräte alleine und autark funktionierend teils in unwirtlichen Gegenden stehen, per Solarstrom und aufladbaren Batterien für die Nacht und den polaren Winter versorgt). Was Apple beschreibt, ist aus der Sicht des Anwenders gemeint und demzufolge keinerlei technische Informationen! Was so aussieht wie ein Standby ist aus Anwendersicht ein Standby, aus technischer Sicht ist das Gerät einfach aus. Und genau das ist für die Eingangsfrage (Batterieverbrauch) wichtig, sonst nichts. Was der iPod dabei (wahrscheinlich, wenn Apple nicht von allen guten Geistern verlassen wurde) macht, habe ich ja schon beschrieben. Und wenn entgegen aller technischen Errungenschaften der Arbeitsspeicher des iPods beim „Standby“ wirklich unter Strom gehalten wird, ist das Ding 'ne glatte Fehlkonstruktion. Und das glaube ich nicht. Der Touch gaukelt dem Anwender einen Standby vor, das ist also lediglich eine Software-Funktion (Speichern und Wiederherstellen des aktuellen Zustandes), mehr nicht. Und damit ist es kein echter (!) Standby.

    Was bei einem Reset geschieht? Kommt darauf an, welchen Speicher Du meinst. Den Arbeitsspeicher des iPods oder das Flash-RAM? Ich stelle mal eine Gegenfrage, die gleichzeitig die Antwort ist. Wird bei einem Reset des iPods das Flash-RAM, in welchem die Musik und die anderen Daten enthalten sind, gelöscht? Nein? Na also. Bei einem Reset passiert bei einem Flash-RAM nichts, man kann es nicht resetten. Flash-RAM kann man löschen, indem man die Einträge des „Directorys“ (der TOC) löscht (einfach ausgedrückt), damit der Speicherbereich freigegeben und damit wieder benutzt werden kann. Oder man löscht es physikalisch (!), indem man den Speicher aktiv überschreibt. Flash-RAM ist vom Verhalten nichts anderes als eine Festplatte. Und kann man den Inhalt einer Festplatte durch einen Reset löschen? Auch nein.

    Ich habe den iPod nicht entwickelt, aber solche Geräte schreiben normalerweise bei einem Reset sämtliche Parameter wieder auf die Standardwerte, „entrümpeln“ den Arbeitsspeicher und starten frisch. Das Flash-RAM bleibt davon aber unberührt (siehe oben).

    Daher: Der iPod kennt nur An oder Aus. Das ist grundlegend richtig :D

    Grüße

    Cédric
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